Fenster sind viel mehr als nur Verglasung in Wandöffnungen: Fenster halten Wärme im Haus zurück, sie stehen für Schutz und Sicherheit, und können in letzter Zeit verstärkt in Smart-Home-Systeme integriert werden. In diesem Beitrag zu Anfang des Jahres 2026 befassen wir uns mit den Fenster-Trends sowie Strömungen und Vorlieben in der Türenindustrie, die wir als Vermittler kennen müssen, damit wir einerseits mit der Industrie Schritt halten können, und damit wir andererseits unsere Kunden bestens beraten können. Neben dem Bedürfnis, dass sich die Industrie schneller an Kundenvorlieben anpasst und besser reagiert, gibt es die unterschiedlichen Trends, die wir demnächst betrachten.
Smart-Home-Integration: Ist die Zukunft bereits da?
Das ist nur begrenzt zu bezweifeln: Smart-Home-Systeme werden immer stärker zum festen Bestandteil unseres Lebens. Die gleichen Systeme, die einem erlauben, das günstigste Ticket beim Betreten der Straßenbahn automatisch gewählt zu bekommen oder die sich über Kontrollen bei Großveranstaltungen kümmern stehen jetzt im Dienste des Privathaushaltes und können um die Lüftung, Heizung, um Sicherheit im eigenen Zuhause sorgen.
Könnte es also sein, dass man bald nicht mehr zu fragen brauchen wird, ob man echt die Fenster zugemacht hat oder die Stromversorgung des sprichwörtlichen Bügeleisens getrennt hat (obwohl moderne Bügeleisen schnell in den Warte-Modus übergehen, wenn sie durch die menschliche Hand nicht gehalten werden – wieder smart!). Entsprechende Sensoren, zusammen mit verbundener Logik, kümmern sich darum. Hat man ein Smart Home, Fenster lassen sich da nahtlos integrieren.
Mit Fenstern ist es auch der Fall: Fenster und Rollläden können an Smart-Home-Steuerungen angeschlossen werden, damit sie automatisch nach den entsprechenden Messwerten bzw. nach der Logik der Hausanlage gesteuert werden können: Wenn das Haus verlassen wird – werden sie geschlossen. Wenn der Lichteinfall zu stark ist – Rollos werden runtergefahren. Luft zu feucht? Mal die Heizung etwas stärker laufen lassen und dann lüften. Alles ist möglich! Bei einem Smart Home Fenster werden aktuell zum unabdingbaren Bestandteil des Systems.
Dabei werden von der Fenster- und Türenindustrie die Kundenbedürfnisse erfasst. Brauchen unsere Kunden mehr Sicherheit, bessere Systemintegration, schnellere Verbindungen? Gut, passen wir uns an. Solange Forschung weiter betrieben wird, bleibt nichts im Bereich des Unerreichbaren.
Wenn Sie sich aber Integration Ihrer neuen Fenster mit einem bestehenden Smart-Home-System wünschen, treten Sie einfach mit unseren Verkaufsvertretern in Kontakt, und wir besprechen gemeinsam Ihre Bedürfnisse sowie die bestehenden Möglichkeiten – auf Deutsch!![]()
Materialienvielfalt: Keine Kompromisse
In der Welt der modernen Rahmenmaterialien spielt das Material der Rahmen selbst manchmal eine untergeordnete Rolle: Kunststofffenster, seit jeher das beliebteste Rahmenmaterial, können mit metallisch anmutendem Lack beschichtet werden. Holzfenster können mit robuster Aluminiumverschalung versehen werden. Was die Fenster-Farben selbst anbelangt, gibt es praktisch keine Grenzen mehr – matte wie glänzende Farben sind möglich, oder alternativ – Gestaltung der Oberfläche, welche an die unterschiedlichen Holzarten erinnert.
Im Bereich der Nachhaltigkeit gibt es auch kein Thema, das befürchtet werden muss: Kunststoff, Aluminium, Holz, Stahl und Fensterglas werden heute über bewährte, mehr oder weniger komplizierte Programme wieder verwertet – ausgebaute Fenster können immer wieder zu neuen Produkten werden. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass Altfenster zu neuen Fenstern werden – zum Beispiel, wenn Fensterglas (gebrochenes Glas, beschichtetes, verunreinigtes Glas) sich nicht mehr in neue Scheiben verwandeln lässt, kann daraus z. B. Dämmwolle werden.
Die Wiederverwertung der Rohstoffe bringt klare Vorteile für uns, für die Industrie, für die Umwelt mit sich – wir nennen diese: Weniger Rohstoffe werden erforderlich – also die Welt um uns wird weniger beeinträchtigt. Der Kohlendioxid-Fußabdruck wird dadurch reduziert. Und es landen auch weniger Materialien auf der Deponie – die sonst verderben und nach einiger Zeit nicht mehr vernünftig verwendet werden können.
Und natürlich können Sie sich bei Fragen zu Materialien an uns wenden – unsere Verkaufsspezialisten sind vollumfänglich in den Einzelheiten der aktuellen Entwicklungsrichtungen der Materialien versiert und beraten Sie gerne wenn es z. B. um die Wahl zwischen Kunststoff- und Aluminium-Fenster geht. Wir beraten Sie gerne ungeachtet dessen, ob Sie aus Raum Berlin kommen oder mit einem Akzent aus Wien sprechen – keine Sorge!
Farbpalette 2026: Erdtöne auf Platz eins, mit Bemerkungen
Die für das kommende Jahr als trendig und populär angesetzten Farben kreisen alle um den Kernbegriff Erdtöne. Solche Farben sind warm, erinnern an natürliche Materialien (wieder eine Rückkehr in die Natur – wie durch das Eröffnen des Raums durch immer größer werdende Fensterflächen). Die Farben sind warm, tief, intensiv – mutig und charaktervoll.
Nennen wir diese Fenster-Farben also vielleicht? Wieso nicht? Einmal Tonerde, gebrannte Siena (aber natürliche Siena wird auch in keinem Fall verworfen!), Ocker, selbstverständlich anmutende Brauntöne aller Art, es wird aber auch unter den Lieblingsfarben Moorkienholz sowie rauchiges Grün genannt – ein rauchiger Grünton mit klaren blauen Untertönen. Daneben nenne man nach wie vor Anthrazit, gebürstetes Aluminium oder Titanstahl – die letzten zwei aber wohl auch als Oberflächen-Verarbeitungsmuster, nicht nur Farbe.
Man beachte aber dabei, dass weiß immer noch der stille Favorit ist – das ist eine Seite. Die andere ist, dass man die genannten Farben und Töne nicht gedankenlos einfach zusammen werfen kann – man gehe bedacht vor und achte auf Kontraste, die ganz im Trend liegen – so setzt man eine dunkle Rahmenfarbe zusammen mit einer weissen Fassade, um einen starken Effekt zu erzielen. Weisse Fensterrahmen wiederum in Verbindung mit rauen Wandtönen tragen zur Leichtigkeit bei und runden die Fassade ab, dass sie in sich geschlossen anmutet. Die Wahl der Fensterfarbe muss nicht zwingend leicht sein – aber Fenbro-Experten stehen Ihnen zur Seite auch dabei.
Man muss darauf achten, dass bei langlebigen Fenstern auch ihre moderne Fensterfarben über viele Jahre bestehen bleiben – achten wir also darauf, dass uns die gewählte Palette nicht nur heute, sondern auch in zehn oder zwanzig Jahren gefällt. Dabei passen neutrale Farben zu unterschiedlichen Trends und Flächen, und dagegen starke, vernünftig gesetzte Farbakzente tragen zur Einmaligkeit eines Gebäudes bei.![]()
Schmale Rahmen: Fenster (fast) wie Glaswände
Je größer die Glasflächen, desto kleiner wirken die Rahmen: Wirklich modern gestaltete Fenster bedeuten schlanke Profile und innovative Weisen, wie diese mit der Fassade verbunden sein können – dabei sieht es aus, als ob man Fenster ohne Rahmen hatte. Bei einigen Projekten könnte man sogar sagen, dass die Fenster und Fassaden ineinander nahtlos verschmelzen. Mit Integration der Griffe oder Klinken in den Rahmen – und möglicherweise mit Einsatz von Smart-Lösungen – wird die Glasfläche, die Scheibe schlicht, zum (kaum sichtbaren) Mittelpunkt des Projekts. Es entsteht dadurch ein besonderer Minimalismus – eine neue Art der Eleganz.
Diese Tendenz könnte ohne Weiteres als die Strömung des Bedürfnisses des Menschen gesehen werden, mehr Zeit im Freien zu verbringen – man will hinaus in die Sonne, man will Zeit im Freien verbringen. Man will sich mit der Natur verbinden – unter blauem Himmel leben. Hier kommen diese großen Fenster ohne Rahmen, große Verglasungen, ins Spiel. Beispiele solcher Fenster mit schmalen Rahmen finden Sie auch im Angebot von Fenbro.
Große Verglasungen: Seit Jahren bekannt
Großflächige Fensterscheiben, Hebe-Schiebe-Türen, bodentiefe Fenster: Das sind in der Tat keine neuen Phänomene und das ist in der Praxis kein hochmoderner Trend – das wird aber aktuell stark fortgesetzt. Sowohl Architekten als auch Kunden folgen dieser Spur: Offenheit gegenüber der Welt und mehr Licht im Haus. Dabei stehen große Fenster für mehr als nur Ästhetik – es kommt auch die Kraft der Sonne zum Einsatz. Top-Fenster lassen an kalten Tagen die Wärme der Sonne ins Haus und reduzieren auf diese Weise den Heizungsbedarf. Dadurch verbessert man die Energiebilanz des Hauses – und reduziert die einschlägigen Kosten.
Große Glasflächen, die richtig gut gebaut, montiert und abgedichtet sind, stellen längst kein Risiko für das Hausbudget mehr – ganz im Gegenteil: Werden großzügig gestaltete Fenster mit Dreifachverglasung ausgestattet, so sorgen Sie für klare Vorteile für das Haus – als diejenige Punkte, welche die Wärme zu Hause an einem kalten Tag zurück halten. Solche Verglasungen sind oft bei Aluminium-Schiebetüren zu sehen. Und mit den aktuellen Möglichkeiten der Materialien, der Farben und Formen – kann nur Ihre Vorstellungskraft irgendwelche Grenzen setzen.
Und was passiert, wenn man die Fenster mit transparenten Solarzellen beklebt? Das ist kein Wahnsinn – solche Produkte sind bereits da! Keine Einbusse an die Sichtbarkeit nach außen, Lichteinfall bleibt gesichert – und man erzeugt auch Strom mit dabei. Die Forschungsarbeiten in diesem Bereich erfolgen in Deutschland – und die einschlägigen Lösungen sind bereits erhältlich!![]()
Fazit: Trends 2026 – wir sind bereit!
Man könnte sich mit Sicherheit noch einige Zeit über die kommenden Fenster-Trends unterhalten – mal sehen aber, was das Jahr für uns in Wirklichkeit bringt. Im Endeffekt wird die Wahl ganz am Ende von den Kunden getroffen – und Kunden haben uns bereits mehrere Male überrascht.
Ungeachtet dessen, welche Rahmenfarbe Sie wählen, welches Fenstermaterial Sie bevorzugen oder welche Haustür Sie sich in diesem Jahr besorgen – Fenbro ist für Sie dabei und berät Sie gerne in deutscher Sprache – wie denn sonst?