Aus welchen Teilen bestehen Fenster? Wo liegen die Unterschiede zwischen Doppel- und Dreifachverglasung? Was ist mit diesen allen Kennwerten – Uw, Ug, Uf? Die richtigen Fachbegriffe aus dem Bereich Fensteraufbau und Türstruktur zu kennen – gehört zu den ersten Aufgaben eines jeden Fensterkäufers. Dieses Wissen hilft Ihnen dabei, Fehler beim Kauf zu vermeiden und die richtigen Fenster und Türen für Ihr Zuhause zu wählen. Aus diesem Grund haben wir für Fenbro-Kunden ein Verzeichnis häufig verwendeter Fachbegriffe aus dem Bereich Tür- und Fensteraufbau zusammengestellt
Wie in jedem Fachgebiet gibt es auch in dieser Branche eine Fachsprache und Fachbegriffe, die für Unkundige verwirrend sein können. Die Vielzahl an Termini, Parametern und technischen Kennzeichnungen, die Fenster und Türen beschreiben, kann wie eine unverständliche und geheimnisvolle Welt wirken und eine Hürde darstellen, die bei der Auswahl von Fenstern und Haustüren schwer zu überwinden ist.
Wir haben hier alle nützlichen Fachbegriffe aus dem Bereich Fenster und Türen zusammengetragen und ein praktisches Glossar erstellt. Es enthält einige der wichtigsten Begriffe und Parameter aus der Branche, welchen Sie wahrscheinlich begegnen werden. Wir hoffen, dass sich all diese Termini als hilfreich erweisen, während Sie Ihr Sanierungs- oder Neubauprojekt vorantreiben
Begriffe im Bereich der Fenster

Glasscheibe
In der reinsten Form ist eine Glasscheibe eine flache Platte aus Glas. Aktuell wird Verglasung für Fenster üblicherweise aus sog. Floatglas hergestellt, um perfekte Flachheit und Glätte zu gewährleisten. Solche Scheiben können beschichtet und/ oder aufeinander gestapelt werden, mit Folie oder Gas dazwischen, um weitere Möglichkeiten zu erzielen (weitere Angaben gibt es in dem Beitrag über die Arten der Glasscheiben).
- ESG (Einscheiben-Sicherheitsglas)
Gehärtetes Glas, das durch einen thermischen Härtungsprozess aus ungehärtetem Glas hergestellt wird. Es zeichnet sich durch erhöhte Bruchfestigkeit aus. Sollte es dennoch zerbrechen, zerfällt es in kleine Stücke mit stumpfen Kanten, wodurch die Verletzungsgefahr minimiert wird.
- VSG (Verbund-Sicherheitsglas)
Dieses Glas besteht aus mehreren Schichten, zwischen denen eine Folie als Zwischenlage angeordnet ist, welche die Scheiben zusammenhält. Es verringert wirksam das Risiko von Einbruch oder Diebstahl. Bei Bruch bleiben die Glassplitter an der Folie haften, wodurch Verletzungen von Personen in der Nähe vermieden werden.Der Aufbau einer VSG-Scheibe wird als zwei Zahlen zwischen 2 und 19, gefolgt von einem Punkt und einer dritten Zahl, normalerweise zwischen 1 und 6, gebildet. Die erste Ziffer ist die Scheibendicke der ersten Scheibe in Millimetern, die zweite Ziffer ist die Scheibendicke der zweiten Scheibe in Millimetern Die dritte Ziffer ist die Dicke der Folie, in Schritten je 0,015 Zoll (1: 0,38 mm; 2: 0,76 mm; usw.). Beispiel: VSG 44.1: Scheibe 4 mm + Folie 0,38 mm + Scheibe 4 mm.
- Milchglas
Eine Art der Verglasung, welche auf der Oberfläche mit einer besonderen Schicht versehen ist, damit sie blickdicht wird. Es bestehen diverse Möglichkeiten zur Entwicklung von Milchglas: Durch Aufrauen der Oberfläche, Bekleben mit Folie oder Auftragen einer zusätzlichen Beschichtung, oder durch Beimischung von einer treibenden Substanz in die Glasmasse.
Verglasungspaket
Das Verglasungspaket oder die Verglasungseinheit besteht aus zumindest zwei Glasscheiben, die in einem bestimmten Abstand voneinander durch den Abstandhalter (Warme Kante-Abstandhalter) gehalten werden, und die ferner mit Hilfe von Isolierstoffen – einem Inertgas (Argon oder Krypton) sowie Wasserdampf aufnehmenden Stoffen – und mit Versiegelung drum herum versehen ist.
Man unterscheidet dabei unter den populärsten Verglasungsarten (Sie finden auf der Internetseite von Fenbro auch einen Beitrag über Doppel- und Dreifachverglasung):
- Doppelverglasung (Zwei-Scheiben-Glaspaket)
Das Verglasungspaket besteht hier aus zwei Glasscheiben mit einer Schicht Isoliergas. Beispielsweise, die Beschreibung 4/ 16Ar/ 4th bedeutet, dass eine Doppelverglasungs-Einheit aus einer externen 4-mm-Glasscheibe besteht, danach gibt es einen Abstandhalter mit einer Stärke von 16 mm, und dann folgt eine weitere, interne, 4-mm-Glasscheibe; der Zwischenraum ist mit dem Inertgas Argon gefüllt.
- Dreifachverglasung (Drei-Scheiben-Glaspaket)
Das Verglasungspaket besteht aus drei Glasscheiben mit zwei Schichten Isoliergas dazwischen. Beispielsweise, die Beschreibung 4th/ 18Ar/ 4/ 18Ar/ 4th bedeutet, dass eine Dreifachverglasungs-Einheit aus einer externen 4-mm-Glasscheibe besteht, danach gibt es einen Abstandhalter mit einer Stärke von 18 mm, und dann folgt eine weitere Glasscheibe, ein weiterer Abstandhalter von 18 mm, und eine interne, 4-mm-Glasscheibe; die zwei Zwischenräume sind mit dem Inertgas Argon gefüllt.
- Warme-Kante-Abstandhalter
Verwendet zur Trennung von Glasscheiben bei Doppel- oder Dreifachverglasung. Er dient dazu, die Verglasung zu isolieren und die Bildung von Wärmebrücken zu verhindern (keine kalten Stellen in der Nähe des Fensters). Außerdem verhindert der Warme-Kante-Abstandhalter die Ansammlung von Wasserdampf (und Kondensation) zwischen den Glasscheiben.
- Halteleisten
Diese Teile sorgen dafür, dass die Isolierverglasung im Fensterrahmen verbleibt. Sie bestehen in der Regel aus Kunststoff, Aluminium oder Holz. Man bezeichnet sie auch als Glasleisten.
- Verglasungs-Abstandhalter
Ein Zubehörteil für den Fensterbau, das dazu dient, die Verglasung auf die richtige Höhe auszurichten. Es sorgt dafür, dass die Verglasung bündig mit dem Rahmen abschließt und verhindert, dass sie verrutscht.
- Argon (Symbol: Ar)
Ein nichttoxisches Inertgas, das zwischen den Scheiben gepumpt wird, damit das Isoliervermögen der Doppel- und Dreifach-Verglasungspakete erhöht wird.
- Krypton (Symbol: Kr)
Ein nichttoxisches Inertgas, das zwischen den Scheiben gepumpt wird, damit das Isoliervermögen der Doppel- und Dreifach-Verglasungspakete erhöht wird. Krypton ist ca. doppelt so dicht wie Argon, und erfüllt die Isolierfunktion viel besser als Argon.
- Stärke der Verglasungseinheit
Die Stärke der Verglasungseinheit ist das Gesamtmaß ab der äußeren Glasoberfläche bis zur inneren Glasoberfläche. Die durchschnittliche Stärke bei Doppelverglasung beträgt etwa 24 mm, während dreifach verglaste Fenster im Schnitt 42-48 mm dick sind. Die Anzahl der Scheiben in einer Verglasungseinheit beeinflusst den U-Wert.
Kennwerte
In der Welt der Fenster werden besondere Kennwerte Verwendet, welche die technischen Eigenschaften der Fenster bezeichnet.
- Uw – Wärmedurchgangskoeffizient des Fensters – Einheit: (W/ m2*K)
Der Wärmedurchgangskoeffizient des Fensters. Er gibt Auskunft über die Wärmedämmleistung des Fensters. Der Uw-Wert (U-Wert) gibt an, wie viel Wärme pro Stunde durch einen Quadratmeter Fensterfläche dringt, wenn der Temperaturunterschied zwischen beiden Seiten des Fensters ein Grad beträgt. Das bedeutet: Je niedriger der Uw-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Fensters. Dieser Wert berücksichtigt auch die U-Werte für den Rahmen (Uf) und die Verglasung (Ug).
- Uf – Wärmedurchgangskoeffizient des Fensterrahmens – Einheit: (W/ m2*K)
Der Wärmedurchgangskoeffizient des Fensterrahmens. Dieser Wert hängt vorwiegend von der Rahmenstruktur ab (Breite, Kammerzahl) sowie davon, ob Stahlverstärkung eingesetzt wurde.
- Ug – Wärmedurchgangskoeffizient der Verglasung – Einheit: (W/ m2*K)
Der Wärmedurchgangskoeffizient der Verglasung. Dieser Wert hängt von der Bauweise des Verglasungspakets sowie von den eingesetzten Technologien zur Emissionsreduktion ab.
- Rw – Schalldämmwert – Einheit: dB
Der Schallschutzkoeffizient. Er bestimmt die Dämmung eines Fensters oder einer Tür gegen Lärm von außen. Dieser Parameter wird durch Eigenschaften der Einheit beeinflusst: Stärke der Verglasung im Teil, Verwendung von Verbundglas, Einsatz einer Schallschutzfolie.
- LT – Lichttransmissionsgrad – Einheit: Prozentwert
Der LT-Wert ist das wichtigste Maß der Lichtdurchlässigkeit von Verglasungen. Dieser Prozentwert gibt an, wie viel des sichtbaren Tageslichts (Wellenlängen zwischen 380 und 780 nm) durch eine Scheibe gelangt. Ein Wert von 100% bedeutet absolute Transparenz, 0% steht für volle Dunkelheit.
- Windwiderstand
Dies ist eine der wichtigsten Eigenschaften von Fenstern und Türen. Sie bestimmt die Sicherheit der gesamten Konstruktion, da sie angibt, welchem Winddruck die Fenster- oder Türkonstruktion standhalten kann, ohne ernsthafte Schäden zu erleiden. Die Einstufung windbeständiger Fenster erfolgt gemäß Norm PN-EN 14351-1 bzw. DIN EN 14351-1. Die Windlastbeständigkeit des Fensters wird durch zwei Symbole beschrieben: Die Zahl (1-5), die den auf das Produkt einwirkenden Winddruck angibt, und einen Buchstaben (A-C), der die zulässige Durchbiegung angibt.
- Wasserdichtheit
Es handelt sich um die Fähigkeit, gleichzeitig bei Wind und Regen das Eindringen von Wasser zu verhindern. Hier prueft man das Auftreten von unkontrolliertem Wasser (mit Ausnahme von Kondenswasser) auf der Innenseite des Produkts. Es liegt auf der Hand, dass Türen und Fenster mit guter Wasserdichtigkeit das Eindringen von Wasser in ihre interne Struktur wirksam verhindern und somit eine längere Lebensdauer gewährleisten können. Die Einstufung reicht ab Klasse 0 (ohne Prüfung) bis Klasse 7A für Fenster und Klasse 3A für Türen.
- Luftdurchlässigkeit
Dieser Wert gibt an, wie leicht Luft durch ein Fenster oder eine Tür entweichen kann. Die europäische Norm für die Luftdurchlässigkeit von Fenstern und Türen lautet EN 12207. Sie stuft Fenster und Türen nach ihrer Fähigkeit ein, den Luftdurchgang durch das System zu verhindern. Diese Fähigkeit wird auf einer Skala ab Klasse 1 (geringere Dichtheit) bis Klasse 4 (bessere Dichtheit) gemessen. Ein Fenster- oder Türsystem mit einer höheren Luftdichtheit ist energieeffizienter, da weniger erwärmte Luft durch sie entweicht.
Strukturteile
- Fensterrahmen
Der Fensterrahmen ist derjenige Teil des Fensters, den man zwischen der Verglasungseinheit und der Wand hat. Man hat dabei die Zarge – den Teil, der fest mit der Bausubstanz verbunden ist – und den Flügel – den beweglichen Teil des Fensters, mit der Verglasung.
- Fensterbank
Das wichtigste horizontale Strukturteil am unteren Rand des Fensterrahmens. Es bildet einen Überstand und eine Tropfkante, um die Innenwand und den Boden vor Wasserschäden zu schützen. Die Fensterbank spielt zudem eine wichtige Rolle für die Funktionalität des Fensters, da sie den Flügel im geschlossenen Zustand in Position hält. Lesen Sie auch unseren Beitrag über Fensterbänke.
- Fensterflügel
Der bewegliche Teil des Fensters, mit dem Verglasungspaket. Der Fensterflügel kann rechteckig oder quadratisch sein, beweglich (öffenbar, kippbar, drehbar, schiebbar) oder feststehend (sog. Fixfenster). Der Flügel dient dazu, den Raum zu ventilieren und Zugang zu sichern, aber auch, Leckstellen zu vermeiden.
- Sprossen
Sprossen unterteilen Glasscheiben. Aufgeklebte Sprossen werden auf die Glasoberfläche geklebt und ahnen die ursprüngliche Form von Fenstersprossen perfekt nach. Verglaste Sprossen sind zwischen den Glasscheiben „verborgen“, was sie zur perfekten Wahl für alle macht, die Wert auf einfache Reinigung und Pflege legen.
- Rahmentiefe
Abstand zwischen der Glasscheibe und der Fensterrahmenkante. Dieser Wert beeinflusst die Lärmisolierung, Wärmedämmung (U-Wert) sowie die Steifheit der Fensterstruktur.
- Rahmenbreite
Die Rahmenbreite wird von Pfosten zu Pfosten gemessen, und zwar von der Innenseite der Verkleidung auf der einen Seite des Fensters bis zur Innenseite der Verkleidung auf der anderen Seite.
- Fensterkammer
Die Kammer im Fensterprofil dienen dazu, dass die Luft nicht zirkuliert – damit entsteht eine zusätzliche Isolierschicht. Die Kammerzahl im Profil beeinflusst die Wärmeisolierfähigkeit des jeweiligen Fensters. Energiesparfenster (Passivfenster) können eine Sechskammerstrukturaufweisen, bei einer Einbautiefe von über 80 mm. Fensterkammer verbessern die strukturelle Stärke des Fensters und seine Steifheit.
- Fensterdichtungen
Fensterdichtungen verhindern, dass Zugluft und Wasser in Ihr Zuhause eindringen. Sie dienen zudem als Barriere gegen Außengeräusche und sind ein wirksames Mittel, um warme Luft im Haus zu halten – und damit Ihre Energiekosten zu senken. Mindestens zwei Dichtungen sind erforderlich, damit das Fenster seine Funktion ordnungsgemäß erfüllen kann, während die mittlere (dritte) Dichtung als Zusatz betrachtet werden kann. Es ist jedoch bewiesen, dass Fensterkonstruktionen mit einer zusätzlichen mittleren Dichtung sowohl hinsichtlich der Luftdurchlässigkeit als auch der Wasserdichtigkeit dichter sind als Konstruktionen ohne mittlere Dichtung. Außerdem trägt die dritte Dichtung zur Verbesserung des U-Werts bei.
Fenster-Öffnungsrichtung und -Öffnungsarten
Es gibt zwei mögliche Öffnungsrichtungen für Fenster: nach innen oder nach außen. Um die Öffnungsrichtung eines Fensters zu bestimmen, müssen Sie sich auf der Seite aufstellen, von der aus Sie die Scharniere sehen können. Wenn Sie sich außerhalb des Gebäudes befinden und sich die Fenster zu Ihnen hin öffnen, handelt es sich um nach außen öffnende Fenster. Befinden Sie sich hingegen im Inneren des Gebäudes und öffnen sich die Fenster zu Ihnen hin, handelt es sich um nach innen öffnende Fenster.
Die Öffnungsarten bei Fenstern besagen, was mit einem Fensterflügel gemacht werden kann: ob sich der Fensterflügel zur Seite schieben lässt, ob er sich dreht, kippt, dreht und kippt, nach oben schiebt, oder sich gar nicht öffnen lässt. Weitere Details erhalten Sie in dem Fenbro-Blogbeitrag über Öffnungsarten der Fenster.
Begriffe im Bereich der Türen
Türflügel
Der Türflügel oder das Türblatt ist der bewegliche, sich öffnende Teil der Tür. Der Türflügel ist mit einem Griff ausgestattet, der die Bedienung und Kontrolle des Flügels erlaubt. Der Türflügel ist mit Hilfe von Scharnieren mit der Zarge verbunden.
- Einzelflügeltür
Eine Einzelflügeltür besteht aus einem einzelnen Türflügel, der im geschlossenen Zustand in der Zarge sitzt.
- Doppelflügeltür
Eine Tür mit zweier Flügeln nennt man Doppelflügeltür bzw. French Door. Auf den Seiten sind Scharniere zu finden, welche die einzelnen Flügel mit dem Rahmen verbinden. Die Tür öffnet sich in der Mitte durch das Drehen der Flügel um die Scharniere.
- Aktiver Türflügel
Der aktive Türflügel (alternativ: Gangflügel) ist bei zweiflügeligen Türen der primär genutzte Flügel. Er wird zuerst geöffnet und ist in der Regel mit dem Haupttürgriff sowie dem Schloss ausgestattet.
- Passiver Türflügel
Der passive Türflügel (oder Standflügel) bleibt meist verschlossen und wird nur bei Bedarf geöffnet. Die Art des Schließens des Standflügels richtet sich immer nach der Ausführung des aktiven Flügels.
- Türflügel-Stärke
Im Allgemeinen weisen die meisten Außentüren eine Flügelstärke von 44 bis 54 mm auf, in manchen Fällen kann diese jedoch sogar bis zu 80 mm betragen. Letzteres gilt insbesondere für Außentüren, die hervorragende Dämmwerte aufweisen und für energieeffiziente Gebäuden bestimmt sind.
Zarge
Mit der Wand fest verbundener Strukturteil einer Türanlage. Mit der Zarge ist der Türflügel bzw. sind die Türflügel über Scharniere verbunden.
- Kopfstück
Der obere, horizontale Teil des Türrahmens.
- Scharniere
Die Art der Beschläge, die die Bewegung der Tür ermöglicht. Er besteht in der Regel aus zwei Teilen: Der eine wird am Flügel und der andere am Türrahmen befestigt. Man unterscheidet zwischen sichtbaren Rollenscharnieren und verdeckten Scharnieren, die aufgrund ihrer Bauweise bei geschlossenen Türen nicht sichtbar sind.
- Schwelle
Der untere Teil eines Türrahmens, über den man beim Betreten eines Hauses oder Raumes schreitet. Seine Hauptfunktion besteht darin, zu verhindern, dass Wasser und Zugluft in den Raum gelangen. Bei einigen Schiebetüranlagen hat man mit einer niedrigen oder sogar unsichtbaren Schwelle zu tun, die in dem Fussboden eingebettet ist.
Wärmedurchgangskoeffizient
Der Wärmedurchgangskoeffizient der Tür. Die Einheit ist Ud (W/ m2*K). Je niedriger der Wert, desto weniger Energie gelingt in einem bestimmten Zeitraum durch einen Quadratmeter der Tür.
Tür-Öffnungsrichtung
Um die Öffnungsrichtung der Tür korrekt zu bestimmen, stellen Sie sich im Raum mit dem Gesicht zur Tür. Befindet sich der Türgriff auf der rechten Seite, öffnet sich die Tür nach rechts. Befindet sich der Türgriff auf der linken Seite, öffnet sich die Tür nach links. Man spricht von DIN-Richtungen, wie im Bild:
Richtige Verwendung des Wortschatzes aus dem Bereich Fenster und Türen
In der komplexen Welt der Fenster und Türen mag es den Anschein geben, dass es eine Vielzahl von Fachbegriffen und Begriffen aus dem Fenster- und Türenbau zu lernen gibt. Wenn Sie sich gut auf Ihr eigenes Projekt vorbereiten möchten, empfehlen wir Ihnen dringend, sich mit den gängigen Fachbegriffen aus dem Fenster- und Türenbau vertraut zu machen und deren Bedeutung zu lernen. Sollten Sie dennoch das Gefühl haben, dass Sie die Fachbegriffe nicht richtig erkennen oder anwenden können, wenden Sie sich an unser erfahrenes Verkaufsteam! Unsere Mitarbeiter sind echte Experten in der Branche und können Sie jederzeit mit fundiertem Wissen über die Produkte und Dienstleistungen von Fenbro unterstützen.
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheide ich zwischen einem Kippfenster und einem Drehfenster?
Ein Kippfenster lässt sich nur leicht kippen, um Luftaustausch in einem geringen Ausmaß zu ermöglichen. Ein Drehfenster dreht sich um die Achse der Scharniere und kann ganz geöffnet werden, damit man z. B. den Raum stoßlüften kann.
Kommen alle Türen mit Schwellen?
Nein, ein Türblatt muss nicht zwangsläufig mit einer Schwelle versehen werden.
Sind alle Fenster gleich widerstandsfähig gegen Wind?
Nein, einige Fenster halten bei Wind besser stand – wenn sie steifer oder besser abgedichtet sind. Das ist nützlich, denn je nach dem, wo Sie wohnen – im Norden Deutschlands am Meer oder in Österreich, in den Alpen, oder nahe München oder Nürnberg in Bayern – können Ihre Anforderungen unterschiedlich sein.
Ist es nicht gefährlich, dass ein Verglasungspaket mit einem besonderen Gas gefüllt ist?
Ganz im Gegenteil – der Einsatz von Argon oder Krypton zum Befüllen des Scheibenzwischenraums ist für bessere Wärmedämmung verantwortlich. Außerdem ist das ganze Verglasungspaket versiegelt – im normalen Fall entweicht das Gas nicht.
Woher soll ich wissen, aus wie vielen Kammern mein Fensterprofil besteht?
Das ist ganz einfach auf der Internetseite von Fenbro zu finden – bei jedem Profiltyp (Fenstertyp) ist die Zahl der Kammer angegeben. Je mehr Kammer, desto besser die Dämmleistung des Fensterrahmens.
Sind alle Fenster gleich transparent?
Nein. Jedes Fenster – jede Scheibe – kann im Bereich der Transparenz genau an Ihre Bedürfnisse z. B. durch entsprechende Beschichtung angepasst werden.

