Moderne, innovative Fenster und Ökologie. Oder noch mehr: Industrielle Fertigung überhaupt – und Ökologie! Kann das miteinander vereinbart werden? Im 21. Jahrhundert, mit dem sich entfaltenden Klimawandel, bei Ressourcen-Bewusstsein, -Schonung und bei erneuter Sorge um die Erde, bei der Rückkehr zur Natur im Allgemeinen – ist es nicht nur denkbar, es ist Realität!
Wir haben bereits die Ökologie hinter den Fenstern besprochen – als Umweltschutz und Ressourcenschonung im Sinne der Wärmeisolierung und Dämmung, damit die Wärmeenergie, die zu Hause eingesetzt wird, besser ausgenutzt werden kann, sowie als Gewinnung der Solarenergie durch Einsatz großer Verglasungen. In diesem Beitrag fokussieren wir nicht direkt auf polnische Fenster, sondern auf die ökologische Herstellung der Fenster, bei welcher Ressourcenschonung, Wiederverwertung und Umweltbewusstsein alle groß geschrieben werden. Und es ist fantastisch, was wir bei unserer Recherche herausgefunden haben. Also, fangen wir an!
Die Fenster-Produktionsindustrie: Eine wahrhafte Hochleistungsmaschine
Es wurde in einem Beitrag bereits die Robustheit der polnischen Fensterindustrie ausführlich behandelt. Die hohe Innovationskraft im Sinne des Umweltschutzes, die diese vertritt, ist aber nicht nur auf Polen eingeschränkt – modern handeln auch viele andere Unternehmen in Europa, die fortschrittlich und umweltbewusst agieren und die Fensterproduktion bei den eigenen Betrieben so ressourcenschonend wie möglich gestalten wollen.
Es werden in der EU zusammen mit dem Vereinigten Königreich sowie Norwegen und dem Balkan ca. 80 Millionen Fenstereinheiten jährlich hergestellt (dabei ist eine Fenstereinheit (FE) ein Fenster mit den Abmessungen 1,3 m x 1,3 m). Dabei entfallen auf Polen ca. 15 Millionen FE, auf Deutschland knapp 12 Millionen FE. Das sind fantastische Zahlen! Dabei muss folgendes beachtet werden: Diese ganze Produktion erfordert Energie und Quellstoffe – Metalle, Granulat, Wasser, Glas. Damit sie alle nicht blitzschnell erschöpft werden, ergreifen sehr viele Unternehmen unterschiedliche Maßnahmen, um umweltfreundlich zu agieren.
Wenn Sie an dieser Stelle den Gedanken bekommen, dass Sie mehr über in Polen hergestellte ökologische Fenster wissen wollen, treten Sie einfach mit unseren Verkaufsspezialisten in Kontakt – auf irgendwelche Weise, die Sie bevorzugen: Telefonisch, per E-Mail oder Whatsapp. Sie kriegen ausführliche Informationen zu unseren Produkten sowie Rat zu den besten Möglichkeiten für Ihr Bauprojekt. Wollen Sie Fenster – Polen ist dabei! Zögern Sie nicht – wir sind für Sie da und beraten Sie gerne auf Deutsch!
Wiederverwertung von Altmaterialien
Bei derart großer Produktion kann es nicht wundern, dass die absolute Mehrheit der Unternehmen auf Wiederverwertung von Altmaterialien setzt. Es ist in der Tat eine Entscheidung, dass ohne Weiteres zu treffen ist – denn in der Praxis alle Bestandteile eines Fensters lassen sich wiederverwerten:
- Altglas wird Neuglas: Und in sehr vielen Fällen werden aus alten Verglasungseinheiten neue Glaspakete hergestellt – die Möglichkeit der direkten Wiederverwertung von alten Scheiben bei der Glasproduktion hängt von der Färbung und Beschichtung von Glas ab. Die Pakete werden so weit wie möglich getrennt – umfassend Rahmen, Folienbeschichtung usw. Und wenn sich das Glas nicht mehr in neue Glasscheiben verwandeln lässt, keine Sorge! Daraus wird dann z. B. Glaswolle für die Dämmung von Gebäuden oder Zuschlagstoffe für die Bauindustrie.
- Metalle: Aluminium und Stahl sind endlos recycelbar. Sie werden von Verunreinigungen wie Farbe, Lack, Klebstoffe usw. gereinigt und es entsteht daraus neues Metall – sprich: es werden aus diesen neue Fensterprofile hergestellt. Es gibt Betriebe, die stolz angeben, dass die bei Ihnen entwickelten Fenster zu 100% aus wiederverwertetem Stahl oder Aluminium hergestellt werden – und das glauben wir! Die Entfernung der Farbbeschichtung erfolgt über bewährte Technologien wie Ultraschallreiniger, Fließbettreaktoren oder über Pyrolyse.
- Kunststoff: Kunststoff bedarf etwas mehr Aufwand, um wieder verwertet zu werden – z. B. Trennung nach Farbe – laesst sich aber bis zu sieben Mal in den Kreislauf wieder einbringen. Es gibt buchstäblich Tausende von Einheiten – große wie kleine Unternehmen – die sich mit der Wiederverwertung von Kunststoff befassen. Alte Kunststoffprofile werden entsprechend von anderen Materialien getrennt, regranuliert, und sie können praktisch sofort als Zutat bei der Produktion von neuen Fensterprofilen eingesetzt werden.
- Holz: Holz ist ein nachwachsendes Material, das sich aber nicht immer direkt wieder verwenden lässt – man kann aus alten Holzfenstern neue nur begrenzt entwickeln. Altholz kann aber auf unterschiedliche Art und Weise alternativ eingesetzt werden – auch wenn nur als Energiequelle.
Die Wiederverwertung von Altmaterialien bringt bedeutende Änderungen der Lieferketten mit sich: Anstelle von der Notwendigkeit der Lieferung von Rohstoffen werden Materialien erforderlich, die in den Kreislauf wieder eingebracht werden können – Altmetall und Altglas aus Fenstern sowie ausgebaute Kunststoffprofile. Dadurch wird weniger Energie verbraucht für die Gewinnung der Metallerze oder für die Entwicklung von Kunststoff aus Erdöl, stattdessen werden die bereits verfügbaren Abfallmaterialien verarbeitet und in neue Produkte verwandelt. Viele Unternehmen passen Lieferketten gezielt an, indem Partner gewählt werden, die in der gleichen Region ansässig sind. Das kostet weniger Energie – und belastet die Erde weniger!
Ressourcenschonung
In diesem Bereich geht es vor allem um die Schonung von Wasserressourcen sowie die vernünftige Verwendung von Holz als Produktionsmaterial. Diese zwei Waren gehören geschützt: Wasser lässt sich nicht herstellen, ist aber für das Leben auf der Erde unabdingbar – und wir meinen dadurch keine Produktion von Industriewaren, sondern das Überleben der Lebewesen.
Holz wächst wiederum langsam nach, es gibt aber sorgfältig verwaltete Holzplantagen, zertifizierte Quellen, von denen Holz umweltgerecht bezogen werden kann. Bei solchen Plantagen wird dafür gesorgt, dass Bäume nach dem Fällen gepflanzt werden, und solche Wälder werden nicht ausgebeutet, sondern vernünftig verwaltet. Und wenn das Holz aus einer Planage stammt, die in der Nähe liegt – so entfällt auch der lange Transportweg – also wieder weniger CO2-Ausstoß!
Im Bezug auf die industrielle Produktion ist Wasser überall vertreten – als Verdünner, als Reinigungsmaterial, Kühlmittel, Energieträger in der Hydraulik. Dabei wird Wasser des Öfteren verschmutzt – und um weiter verwendet zu werden, muss sie mehr oder minder gereinigt werden. Diese Reinigung kann auf unterschiedliche Weisen erfolgen. Es gibt beispielsweise ein Herstellwerk in Deutschland, wo Regenwasser direkt zur Kühlung der Maschinen und der neuen Profile verwendet wird – wobei das Wasser nach diesem Einsatz durch eine unternehmenseigene Naturzone fließt und wird wieder in den Kreislauf gebracht.
Im Bereich der Ressourcenschonung ist noch ein Aspekt zu nennen: der Transport der Rohstoffe. Holzfensterhersteller betonen vielseitig, dass sie lokal wachsendes Holz verwenden – und die kleineren Entfernungen tragen nicht nur zur Preisreduktion (Transport kostet! Wer hätte gedacht?), sondern auch zur sauberen Luft bei.
Außerdem beruht umweltgerechte Fensterproduktion sowie die Entwicklung Haustüren (auch Türen aus Polen) auch auf dem Einsatz von sonstigen Mitteln, Chemikalien, Zutaten und anderen Stoffen, die nicht umweltschädlich sind – wie z. B. Stabilisatoren für Kunststoff, die auf Calzium-Zink-Basis entwickelt sind, Lösemittel auf Wasserbasis, usw. Bei mehreren Unternehmen wird darauf geachtet, dass Pulverbeschichtungen elektrostatisch aufgetragen werden und dass dabei keine flüchtigen organischen Verbindungen zum Einsatzkommen bzw. freigesetzt werden.
Verpackungsmaterial
Die Mehrheit der Unternehmen legt großen Wert auf die Verwendung umweltfreundlicher Verpackungsmaterialien, um ihren ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Die Verwendung von recycelbaren und biologisch abbaubaren Stoffen schützt nicht nur die Natur, sondern gewährleistet auch die Produktqualität. Verpackungen sind so konzipiert, dass sie maximalen Schutz bieten und gleichzeitig möglichst wenig Abfall verursachen. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft. Die Mehrheit der Unternehmen arbeitet eng mit Recyclingpartnern zusammen, um einen ressourcenschonenden Ansatz zu fördern. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine effektive Wiederverwendung von Verpackungsmaterialien und schließt den Materialkreislauf.
Erneuerbare Energien
Es gibt aktuell sehr viele Möglichkeiten der Gewinnung von Energie – sprich: Strom – auf eine Weise, die für die Natur verträglich ist. Norwegen profitiert von Wasserkraftwerken, in dem Vereinigten Königreich wird Jahr um Jahr mehr Strom durch Windkraft entwickelt, und auf dem Kontinent stehen auch diverse Initiativen zum Einsatz.
Fabrikdächer und prinzipiell alle Großflächen eignen sich perfekt für die Umwandlung in enorme Solarkraftwerke. Und während es schlicht unmöglich ist, den Energiebedarf eines großen Herstellwerks der Fenster in Polen durch Solarenergie alleine zu decken, stellt diese Lösung zumindest einen bedeutenden Teil des Energiebudgets von sehr vielen Unternehmen dar. Eine solche Investition lohnt sich – und es sollen sich diejenigen, die große Mengen von Abfall beim Austausch der Solarpaneele befürchten, keine Sorgen machen: Es gibt bereits Technologien zur Wiederverwertung der Solarpaneele – und sie sind schon reif!
Daneben gibt es selbstverständlich stetig Initiativen zur Reduktion des Stromverbrauchs selbst durch die Maschinen, was einen natürlichen Entwicklungsweg der Industrie darstellt – und dieser Weg wird weiter verfolgt.
Abfallverwaltung
Abfallverwaltung überschneidet sich teils mit Wiederverwertung – es wird darauf geachtet, dass möglichst wenig Abfall entsteht. Dadurch bleibt der Materialkreislauf geschlossen, die Kohlendioxid-Bilanz verbessert sich und die langfristigen Auswirkungen auf die Umwelt werden reduziert. Der anfallende Stahlschrott wird beispielsweise wieder in die Produktion zurückgeführt. Nachhaltigkeit bedeutet auch, dass man nicht sofort alles nach Gebrauch wegwirft, sondern weiterverwendet. So können Holzreste zum Beispiel weiterverarbeitet werden. Glas kann eingeschmolzen und erneuert werden. Auch andere Materialien wie hochwertiger Kunststoffabfall werden in den Kreislauf wieder gebracht.
Der Beitrag polnischer Unternehmen zum Umweltschutz
Wir arbeiten in Polen auf Hochtouren – und bringen Leistung! Dabei achten wir auf die Natur. Polens größte Hersteller von Kunststoff- und Aluminium-Fenstern sind sich dessen bewusst, dass Umweltschutz nicht nur vernünftig ist, aber dass es sich auch lohnt. Bäumepflanzen, Solaranlagen auf Dächern, sorgfältige Wiederverwertung des Abfalls – das kennen polnische Herstellbetriebe, und setzen diese Maßnahmen ein! Brauchen Sie also Fenster – Polen ist die beste Wahl!
Bei Fenbro wissen wir, wie wichtig es ist, unsere Umwelt zu schonen – deswegen tun wir auch unser Bestes und verkaufen Produkte, die auch zur Ressourcenschonung beitragen. Sind Sie an energieeffizienten Produkten interessiert? Treten Sie mit uns in Kontakt – und wir beraten Sie gerne auf Deutsch im Hinblick auf die besten Fenster und Türen aus Polen, die Ihnen dabei helfen, Energie zu sparen und auch Ihren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Zusammenfassung: Ab zu einer grüneren Zukunft?
Obwohl viel bereits getan wird – bleibt noch viel zu tun. Viele Betriebe können es sich noch nicht leisten, umweltgerecht zu handeln – denn es bedarf manchmal Investitionen. Mit dem Bewusstsein, jedoch, dass wir nur eine Erde haben, die geschützt werden muss, kriegen wir es hin. Wenn jede Person, jedes Unternehmen einen Beitrag leistet – wird unser Planet hoffentlich noch einige Jahrtausende dazu geeignet, hier glücklich zu leben.
Wenn Sie also ein Projekt planen oder vor einem Bauvorhaben stehen, ungeachtet dessen, ob Sie ein Haus zu sanieren haben oder ein eigenes Zuhause entwickeln wollen – können Sie in aller Ruhe mit Fenbro in Kontakt treten. Wir sind bewährter Partner und haben bereits Hunderte von Projekten gemeistert. Alle unsere Kunden – egal, ob die Vorhaben Schiebetüren, Bifold-Türen oder Fenster umfassten – sind heute zufrieden und genießen ihre Produkte in dem Bewusstsein, dass sie dabei auch sparen und der Umwelt zuliebe – in Österreich, in der Schweiz so wie in Polen – handeln.
Häufig gestellte Fragen
Worauf beruht die ökologische Fensterproduktion eigentlich?
Der Begriff ist umfangreich und umfasst sowohl sorgfältige Abfallverwaltung, Wiederverwertung der verbrauchten Materialien, ebenso wie Optimierung der Lieferkette uns Sorge um nachhaltige Ressourcenverwaltung.
Was passiert mit den Fenstern, die bei einer Sanierung ausgebaut werden?
Die jeweiligen Materialien werden getrennt, und die große Mehrheit davon wird in der Industrie wieder verwertet – damit so gut wie nichts auf einer Deponie landet oder in einem Müllheizkraftwerk verbrannt wird.
Ist es möglich, Fenster und Türen so herzustellen, damit fast kein Wasser verunreinigt wird?
Selbstverständlich – und die Forschung und Entwicklung in diese Richtung geht ständig voran!
Aber Holzfenster sind nicht besonders umweltgerecht, oder?
Wenn das Holz von nachhaltig verwalteten Plantagen gewonnen wird – dann schon. Es werden keine Wälder und Nationalparks gefällt, sondern Stellen, die eigens dazu entwickelt worden sind, Holz für Bauprodukte zu liefern.