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Wie kümmert man sich um die eigene Eingangstür?

Von

Łukasz Kiczko

Reading Time: 7 minutes

Die Eingangstür ist wie ein Tor zu unserer Festung – stark, erbarmungslos, zuverlässig – aber auch einladend, damit sich unsere Gäste und die Hausbewohner gut fühlen. Man wählt sie, um gute Wärmedämmung zu genießen, um sich sicher zu sein, dass die Familie und unser Eigentum geschützt ist. Beachten Sie aber: Die Eingangstür ist selten aus Stein gemeißelt, und wie alle Industrieerzeugnisse, die man erwirbt, lohnt es sich, ab und zu etwas für die eigene Haustür zu tun, sie zu pflegen und zu warten.

 

In diesem Beitrag befassen wir uns mit der Art und Weise, wie man sich um die eigene Haustür kümmert, damit Sie länger standhält und damit Sie alle unsere Bedürfnisse erfüllt – damit Sie dem Haus jahrzehntelang den erforderlichen Schutz bietet. Experten von Fenbro, Ihrem vertrauenswürdigen Lieferanten von Fenstern und Türen aus Polen, haben einige Vorschläge.

Mit der Montage fängt’s an

Selbstverständlich muss die Montage – es gilt hier die gleiche Regel wie bei der Montage von Fenstern – einer neuen Haustür sachgemäß erfolgen. Denn sogar die beste Eingangstür bringt nichts, wenn sie nicht sorgfältig befestigt und abgedichtet ist. Bei falscher Montage könnte es auch dazu kommen, dass die Tür sogar eine Gefahr für die Hausbewohner darstellt, denn im Extremfall könnte sie bei starkem Wind fallen.

 

Das bedeutet im Endeffekt nicht zwangsläufig, dass eine Eingangstür – vielleicht eine von Fenbro gekaufte Polnische Eingangstür –  von einem extern beauftragten Profi-Unternehmen installiert werden muss – wenn der Kunde sachkundig ist, wenn er weiss, was er tut, ist es auch in Ordnung, eine Tür auf eigene Faust einzubauen, und man riskiert dabei keinen Garantieverlust.

 

Trotzdem gibt es ziemlich viel zu sagen in Sachen der ordentlichen Montage der Haustür. Richtige Lagebestimmung, Nivellierung, Befestigung, Abdichtung – richtige Anpassung, der Einsatz von Materialien, die für das örtliche Klima am besten geeignet sind. All dies fließt in die Montagearbeiten hinein, und die korrekte Berücksichtigung all dieser Sachen ist für den Montageerfolg von entscheidender Bedeutung. Wenn Sie in diesem Zusammenhang auch noch Fragen haben würden – rufen Sie Fenbro einfach an – wir beraten Sie gerne!

Aufgepasst: Türen soll man schützen!

Wenn auch die Montage richtig und mit Einhaltung aller Regeln der Baukunst absolviert wird, endet es nicht dabei: Erst wenn man über die Haustür eine kleine Überdachung, ggf. neben der Tür kleine Schutzeinrichtungen entwickelt, oder aber wenn man die ganze Tür in einer Nische in der Fassade zu installieren plant – dann können wir vom richtigen Schutz der Eingangstür sprechen.

 

Die richtigen Abmessungen für eine Überdachung über die Haustür – umso mehr bei einer sich nach Aussen öffnenden Haustür – betragen: Ein Meter Länge ab Wandfläche, sowie links und rechts mindestens 50 cm ab Türaussenkante. Das Vordach soll ferner höchstens 30 cm über der Tür gebaut sein, umfassend Oberlicht.

 

Es könnte sein, dass die örtlichen Bedingungen ein größeres Vordach erfordern, damit Ihre neue Haustür richtig vor den Wetterverhältnissen geschützt ist. Ja nach dem, wie der Sonnenverlauf vor Ort aussieht, wie stark es regnet und wie viel Schnee sich im Winter sammelt, könnte sein, dass eine anders entwickelte Überdachung erforderlich sein könnte, um den Türflügel richtig zu schützen.

 

Passen Sie auf: Die von uns angegebenen Abmessungen sind einerseits eine Empfehlung, die aber auch eine Garantiebedingung darstellen kann – d. h. bei manchen Herstellern ist es pflicht, eine Überdachung über die Haustür zu bauen, sonst ist die Garantie nichtig. Dies ist der Fall insbesondere bei Verbundwerkstofftüren – auch bei Polnischen Verbundwerkstofftüren – mit Holzanteil, und umso stärker bei Massivholztüren!

Der Türflügel – nicht immer aus Stein

Obwohl die Haustür ungeachtet des Hauptmaterials stark und widerstandsfähig ist, bleibt sie ein Produkt, das auch in bestimmten Maße Wartung und etwas Sorge erfordert. Eine Tür, um welche man sich kümmert, erfüllt einerseits jahrelang die daran gestellten technischen Anforderungen, und andererseits lässt sie die Immobilie glänzen.

 

Die Reinigung einer Haustür, aus welchem Material sie auch immer sein mag, ist leicht und bedarf nicht mehr Energie, Zeit und Mittel als die Pflege von Fenstern. Die Oberfläche ist am einfachsten mit etwas Spülmittel auf einem nassen Lappen abzuwischen – ein Tröpfchen reicht aus. Verglasungen können mit üblichem Glasreiniger sauber gemacht werden.

 

Das Abwischen von der Außenseite kann besonders in der kälteren Jahreszeit wichtig sein, denn es könnte sein – je nach Lage ihrer Eingangstür – dass sich darauf z. B. Strassensalz oder Matsche sammelt. Wenn Sie in der Frühling bemerken, dass Ihre Eingangstür (oder alle sonstigen Oberflächen ums Haus) etwas grünlich bzw. gelblich anmutet – das ist Blütenstaub, also Pollen – das wird keine Schäden anrichten und ist auch ohne Weiteres abwischbar.

Die Scharniere und das Schloss – entsprechende Schmierung

Scharniere sind die Teile der Türausstattung, die beim täglichen Gebrauch am stärksten beansprucht sind – und sollen leise funktionieren, damit der Einsatzkomfort gegeben bleibt. Sie tragen den Türflügel über mehrere Jahre, Tag und Nacht, in der Sommerhitze und in der Winterkälte. Zusammen mit dem Schloss sowie den eingesetzten Riegeln halten sie den Flügel im Türrahmen, und gewährleisten auf diese Weise Schutz.

 

Das Verfahren beim Schmieren ist gleich, ungeachtet dessen, welches Türmaterial man hat. Die Scharniere werden länger standhalten, wenn sie regelmäßig geschmiert werden – Schmierstoffe wirken gegen Abnutzung und schützen einigermaßen vor Verschmutzung. Ein entsprechendes Schmiermittel für das Türschloss ist auch empfehlenswert. Es reicht normalerweise aus, wenn man Scharniere und Schloss einmal bis zweimal pro Jahr schmiert – dann funktioniert die Tür faktisch reibungslos und leise.

 

Passen Sie auf: Wenn irgendwelche Ausstattungsteile falsch bzw. schwer sich zu bewegen oder allgemein zu funktionieren anfangen – erstmal etwas WD-40 zur Reinigung verwenden, abwarten (das Mittel fliesst ab und verflüchtigt innerhalb einer kurzen Zeit – passen Sie auf mögliche Spuren auf), und nachschmieren. Wenn sich nichts ändert – einen Fachmann zuziehen, der sich die Tür anschaut und eine Diagnose erstellt.

Klinken und Griffe – oft vergessen

Die Klinke – wenn man sie anstelle eines Türgriffs hat – ist ein weiterer mechanischer Teil des Flügels, der regelmäßig abgewischt werden soll. Achten Sie auf die spielfreie Bewegung der Klinke bei Verwendung der Tür – sie darf nicht locker sein, denn sonst droht die Gefahr, dass sie eines Tages versagt.

 

Vorsicht bei LED-Griffen! Obwohl ein beleuchteter Türgriff nicht direkt Wartung bedarf, der Schutz des Flügels muss aber die Elektroleitung umfassen. Alle Elektroverbindungen – Teile, Kabel, Glühbirnen, Dioden – sind dringend und ausnahmslos vor Wasser zu schützen! 

 

Die Schwelle

Die Türschwelle – wenn man überhaupt eine hat – bedarf wieder besonders in der Herbst- und Winterzeit Aufmerksamkeit, denn es können sich da Überreste von Blättern bzw. Schnee oder Matsche ansammeln. Bei ungünstigen Wetterverhältnissen kann es auch dazu kommen, dass sich Material an der Außenseite der Tür ansammelt, und wenn man eine sich nach Außen öffnende Tür hat, blockieren sie das Öffnen des Flügels oder führen zur gleichmäßigen Beanspruchung der Scharniere.

Sonderfall Holztür – erweiterte Wartungsmöglichkeiten

Eingangstüren aus Holz, und insbesondere aus Massivholz – stellen sowohl etwas wie eine Herausforderung dar, andererseits genießt man dabei ausgebaute Möglichkeiten in Sachen der Anpassung. Mit etwas handwerklichem Geschick und einem Auge für Ästhetik kann man bei einer Massivholztür eine gewisse Anpassung der Ambiente erzielen.

 

Wenn eine Massivholztür strapaziert erscheint – Farbe verbleicht, Dellen oder Risse zeichnen sich ab – kann sie ohne weiteres etwas nachgeschliffen werden, und es ist möglich, die Beschichtung nachzubessern, wenn man die richtige Farbe hat (nach dem Schleifen ist es sogar erforderlich, damit die Oberfläche mit Lack wieder gesichert wird). Man kann aber noch weiter gehen und die Tür ganz umzugestalten, indem man den ganzen Türflügel – nach entsprechenden Vorbereitungsarbeiten – erneut streicht.

 

Man soll nur darauf achten, dass man die Teile (Schloss, Scharniere, ggf. Verglasungen) bei der Arbeit entsprechend schützt, damit sie durch die Farbe nicht verschmutzt oder überschwemmt werden.

Winter und Sommer – gleiche Tür, unterschiedliche Bedingungen

Winter und Sommer belasten den Türflügel, wie bereits beschrieben, auf ganz unterschiedliche Art. Wenn es im Sommer heiß ist und Sonnenstrahlung die Oberfläche bei starker, wiederholter, langfristiger Einwirkung verbleichen lassen kann, so sind es im Winter Kälte und Frost, die auf die Tür wirken.

 

Man achtet allgemein darauf, den Türflügel vor starken Wettereinflüssen zu schützen, u. a. starker Regen, Schnee, Sonnenstrahlung. Kümmern Sie sich dabei auch um die mechanischen Teile wie Scharniere – es ist insbesondere bei aussenliegenden Scharnieren empfohlen, diese z. B. nach bedeutendem Regen oder allgemein nach der Wintersaison zu schmieren.

Zusammenfassung: Meine stets fantastische Haustür!

Im Endeffekt ist es nicht kompliziert, sich um die Eingangstür zu kümmern – auch nicht, wenn sie aus Massivholz ist. Man beachtet nur einige Regeln, wie Schutz vor Wettererscheinungen, Schmieren der mechanischen Teile und die Entfernung von Schmutz in der kalten Jahreszeit – und es soll alles richtig laufen.

 

Die Fenbro-Spezialisten betonen dazu die Vorteile der Entwicklung eines Vordachs über die Haustür: Das verleiht nicht nur Schutz für Ihre Eingangstür, sondern bringt auch für die Bewohner bestimmte Vorteile mit sich – denn man kann z. B. bei Regen in aller Ruhe nach dem Schlüssel suchen. Treten Sie in Kontakt mit Fenbro, und wir beraten Sie gerne im Bereich der Türen und des richtigen Schutzes des Flügels. Wir sprechen Deutsch, und ungeachtet dessen, ob Sie aus Nürnberg, München oder Wien anrufen – verständigen wir uns mit Ihnen ohne Probleme.

Häufig gestellte Fragen

Ist es vorteilhaft, ein Vordach über dem Eingangsbereich zu haben?

Ja, durchaus. Vor allem geht es dabei aber um Schutz der Haustür – des Flügels und der Beschichtung – vor Wettereinflüssen. Dadurch bleibt der Türflügel unversehrt.

Gibt es irgendwelche Mindestabmessungen des Vordachs, die eingehalten werden sollen?

Es gibt bestimmte Masse – Länge und Breite des Vordachs – die von Herstellern vorgegeben sind: Ein Meter Länge ab Fassadenfläche, und ca. 50 cm breiter als Tür- bzw. Nebenlichtrahmen. Die jeweiligen Abmessungen, die aber vor Ort am besten passen werden, hängen von den lokalen Gegebenheiten ab.

Was empfehlt Fenbro bei der Entwicklung eines Tuer-Vordachs?

Laut den Experten von Fenbro ist es vorteilhaft, die lokalen Bedingungen zu überprüfen: Wie stark ist der Türflügel der Sonneneinstrahlung ausgesetzt? Sammeln sich an der Tür im Herbst Blätter? Steht die Tür in der Nähe einer Straße, sodass die Tür im Winter durch Matsche bedroht ist? Antworten auf alle diese Fragen sollten berücksichtigt werden, um einen passenden Schutz für Ihre neue Tür zu finden.

Kann es sein, dass ich ein Tuer-Vordach brauchen werde, das größer ist, als hier beschrieben?

Ja, es ist durchaus möglich – wie gesagt, hängt es von den lokalen Bedingungen, wie die anfallende Menge des Regens, oder die Zahl und Art der Bäume in der Nähe.

Wie oft ist der Türflügel zu reinigen und zu warten?

Fenbro-Spezialisten empfehlen eine Reinigung des Türflügels ca. zweimal pro Jahr, und dass man es nicht vergisst – zur gleichen Zeit kann man die Scharniere schmieren.

Ist es wirklich so, dass man eine Eingangstür aus Massivholz schleifen und neu beschichten kann?

Selbstverständlich! Massivholz ist praktisch das einzige Türmaterial, dass sich so vorteilhaft bearbeiten lässt. Man kann zwar z. B. Kunststofftüren neu beschichten, aber im Großen und Ganzen gibt kein Material so viele Möglichkeiten wie Hartholz.

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